KINDERLAND-SACHSEN e.V.

Anerkannter Träger der freien Jugendhilfe

Unser Konzept

Die Iebensweltlich und sozialraumorientierte Intensivwohngruppe befindet sich in einer Mietwohnung in einem Jugendstilhaus in unmittelbarer Nähe der UNI Dresden und hat eine herausragende infrastrukturelle Lage in Dresden.

Es stehen 5 Plätze in Einzel- bzw. Doppelzimmern, Küche, 2 Bäder und Balkon zur Verfügung.

Kinder und Jugendliche, deren Biographieverlauf von solchen Beeinträchtigungen gekennzeichnet ist, die einen zeitlichen und andauernden Bruch zur Herkunftsfamilie erforderlich machen, werden in der IWG einen Lebensort finden, der ihnen zunächst Distanz und Entlastung zum bisher Erlebten bietet. Dieses kann die Dauerunterbringung bis hin zur völligen Selbständigkeit, die Reintegration in ihre Familie nach Wegfall bzw. Behebung der Unterbringungsursachen und /oder die Ermöglichung /Vermittlung in ein anderen Lebensumfeld sein.

Sowohl die Aufgaben der Wiedereingliederung als auch der erzieherische Bedarf werden im Sinne eines „therapeutischen Milieus“ gedeckt. In diesem geschützten Lebensumfeld haben die Klienten Lern-, Übungs- Therapie- und Erfahrungsfelder, welche es ihnen ermöglichen, nach Beendigung der Betreuung ein sozial relevanteres Leben auf der Grundlage eines weiterentwickelten Selbstkonzeptes zu gestalten. Um dieses zu erreichen, werden die sozialisationsbedingten Defizite, einschließlich der durch Pubertät und Adoleszenz bedingten Probleme aufgearbeitet und alle eigenen Ressourcen zur Identitätsfindung verstärkt. Die Jugendlichen lernen, sich und andere wahrzunehmen, Konflikte in offener, sachlicher und gewaltfreier Auseinandersetzung zu lösen, Hilfe in Anspruch zu nehmen (Hilfe- bzw. Therapieeinsicht) und zu organisieren.

In der Wohngruppe werden auch Kinder und Jugendliche nach ambulanten und stationären Psychiatrieaufenthalt aufgrund von medizinischer Empfehlung betreut. Diesen Kindern und Jugendlichen wird eine befristete sozialpädagogische Unterstützung und Wiedereingliederung zur Bewältigung des Übergangs aus einer medizinischen Behandlung in ein sich anschließendes Lebensfeld gegeben.

Welche Ursachen auch im Einzelfall ausschlaggebend sein mögen, eine seelische Behinderung bezieht sich immer auch auf eine gefährdete bzw. mißlungene soziale Integration. Jede pädagogische Mangelsituation geht mit hoher Wahrscheinlichkeit mit seelischer Beeinträchtigung einher. Daher bedingen sich die mögliche Therapie der ursächlichen Faktoren und die soziale Integration. Die sozialpädagogischen Intensionen basieren auf Beziehungsarbeit und Ressourcenerschließung und bedienen sich u.a. systemischer und psychoanalytischer Methodenansätze.

Es erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem Umfeld (Eltern, Freunde, Schule u.a.). Jeder SozialpädagogInnen oder ErzieherInnen betreut eines der Kinder und Jugendlichen (1:1 Betreuung). Zusätzlich steht je nach Indikation/Bedarf ein Psychologe zur Verfügung.

Die Betreuung erfolgt 24 Stunden am Tag und durchgehend über das ganze Jahr. Neben den pädagogischen geschlechtsspezifische Angebote und erlebnispädagogische Freizeitaktivitäten wie Felsklettern, Kanufahren und Fahrradtouren und Wochenendfahrten an.

Kontakt

Adresse:
George-Bähr-Straße 12
01069 Dresden

Ansprechpartner:
Herr Schulz (Leiter)
Tel.:  (0351) 4 79 37 74
Fax:  (0351) 4 79 37 76
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